Manuelle Medizin / Chirotherapie

(von griechisch cheiros= Hand)

Die Chirotherapie, oder auch Manuelle Medizin kommt ohne Instrumente aus und befasst sich mit reversiblen Funktionsstörungen am Haltungs-
und Bewegungsapparat.

Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Chirotherapie haben eine spezielle praktische und theoretische Ausbildung bei der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin absolviert.

Die Manuelle Medizin ist bereits uralter Bestandteil der Naturmedizin vieler Völker und eine Jahrtausende alte Heilmethode, erstmals erwähnt in Mesopotamien im 3. Jahrtausend vor Chr.

Die Chirotherapie nutzt manuelle diagnostische und therapeutische Techniken an der Wirbelsäule und an den Extremitätengelenken,
die zur Auffindung und Behandlung der reversiblen Funktionsstörung und der Unterbrechung pathologischer Reflexgeschehen (Blockade, Gelenkfunktionsstörung) dienen. Hierbei werden Weichteiltechniken zur Behandlung der Muskulatur, die zur Gelenkentlastung und die mit gezielter Grifftechnik und schneller Impulsbewegung bei Blockaden an der Wirbelsäule unterschieden. Die Manipulation ist, aber nicht zwingend, mit einem Knacken begleitet.

 

 

 

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